Herzlich willkommen!

Wir sind eine verlässliche Halbtagsgrundschule, in der die Schüler montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr betreut werden. Außerhalb dieser Zeiten steht den Schülern der Offene Ganztagsbetrieb zur Verfügung, der morgens ab 6.00 Uhr und nachmittags bis 18.00 Uhr vielfältige Angebote bereit hält und für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung sorgt. Die Erledigung der schriftlichen Hausaufgaben ist abgesichert.

Als Entwicklungsschwerpunkt hat sich unsere Schule das Thema "Lesen-Verstehen-Handeln" gewählt. Verschiedene Leseprojekte sind fester Bestandteil der Höhepunkte im Schuljahr. Wir arbeiten eng mit der ebenfalls auf dem Gelände befindlichen "Johannes-Bobrowski-Bibliothek" zusammen, die von den Schülern und Lehrern sowohl für den Unterricht als auch den Freizeitbereich sehr vielfältig genutzt wird.

Unsere Grundschule ist das einzige behindertengerechte Schulgebäude im Bezirk Köpenick. Da sie über eine Rampe und einen Aufzug verfügt, ist sie für Rollstuhlfahrer gut zugänglich.

Die Schule besitzt einen großen Schulhof, der ausgestattet ist mit einer Kletterlandschaft, Tischtennisplatten, Schaukeln und einem Fußballplatz. Die vorhandenen Weitsprunggruben und die 100-Meter-Laufbahn ermöglichen es, dass der Sportunterricht auf dem Schulgelände stattfinden kann. Im Winterhalbjahr stehen zwei moderne Sporthallen zur Verfügung.

Das Horthaus in der Peter-Hille-Straße 18 dient als Freizeithaus der ersten und zweiten Klassen. Das Gebäude besteht aus zwei Etagen. Umgeben ist es von einem großen Garten mit Buddelkästen, Klettergerüsten und Spielwiesen. Alle Räume werden als Hortgruppenräume und Funktionsräume (z.B. Bewegungs- und Entspannungsraum) genutzt. Der Früh- und Spätdienst sowie die Ferienbetreuung finden hier ebenfalls statt. Die dritten, vierten und fünften Klassen verbringen den Nachmittag in eigenen Horträumen im Hauptgebäude.

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Weitere wichtige Termine findet man in der Infothek. In der Rubrik Aus dem Schulleben gibt es viele interessante und aktuelle Themen aus der Schule.

"Der Wunschbaum" - Bilder vom Dreh

Aktivitäten

11.10.2017 - Ein kleiner Dankestext Eben noch die süßen Erstklässler und nun das Abi in der Tasche Ein kleiner Dankestext ehemaliger Schüler der Friedrichshagener Grundschule Zwar sind schon mehr als 12 Jahre vergangen, doch manc...

29.09.2017 - Das erste Mal im Rampenlicht Am Freitag, dem 29.09.17 besuchten meine Klasse und ich zusammen mit unserer Lehrerin Frau Gericke einem Theaterworkshop. Er fand statt im Theater Bühnenrausch, einem kleinen Theater in Prenzlauer ...

25.09.2017 - Hurra - endlich geht die Schule los Hallo, mein Name ist Mia-Sophie Schönert. Ich bin 11 Jahre alt und besuche die 5.Klasse der Friedrichshagener Grundschule . Frau Dunkel bat mich, einen kurzen Bericht zu schreiben: Am Sonnabend, d...

19.09.2017 - Das Wunschbaumprojekt Dass das Fernsehen in die Schule kommt, ist wahrlich eine Besonderheit. Und gerade unserer Schule, der Friedrichshagener Grundschule, war es vergönnt, vom 9. Bis 10. Mai 2017, eine waschechte Kamer...

Schwerpunkte unserer Arbeit sind u.a.:
- Lernen lernen
- Selbständig arbeiten, selbständig denken
- Kritisches Hinterfragen
- Streit schlichten, statt Gewalt auszuüben
- Miteinander lernen und lachen

Unsere Schule macht HAPPY!

"Ich fordere dich, weil ich dich achte!"
(Makarenko)

Daraus leiten sich folgende Regeln ab:

1. Wir halten uns an unsere Hausordnung.
2. Wir gehen rücksichtsvoll und fair miteinander um.
3. Wir achten uns gegenseitig und wissen die eigenen Stärken und die der
anderen zu schätzen.
4. Wir lassen alle Kinder in Ruhe lernen und stören den Unterricht nicht.
5. Wir reden miteinander, hören jedem zu und helfen uns.
6. Wir sind mutig, wenn wir Streit schlichten.
7. Wir arbeiten, lernen und spielen im Team.

Wir respektieren uns!
Hausordnung
Diese Ordnung soll dazu dienen, das Zusammenwirken von Schülern, Pädagogen und Erziehungsberechtigten an der Schule zu unterstützen.

ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE

1. Wir gehen rücksichtsvoll und respektvoll miteinander um. Wir tun nichts, was den anderen ärgert, stört oder verletzt, provoziert oder ihm weh tut. Wir verhalten uns allen Personen gegenüber so, wie wir selbst behandelt werden möchten. Dies gilt für das gesamte Schulgelände, alle schulischen Veranstaltungen sowie für den Weg zu und von der Schule.

2. In den kleinen Pausen halten sich die Schüler der 1. – 4. Klassen im Klassenraum auf. Den Schülern der 5. und 6. Klassen ist unter Einhaltung der Hausordnung der Aufenthalt auf den Fluren gestattet.

3. Das Rennen in den Klassenräumen, auf den Fluren und im Treppenhaus ist nicht gestattet.

4. Die Garderobe wird in die dafür vorgesehenen Schränke auf dem Schulflur gehängt.

5. Ist eine Klasse länger als fünf Minuten ohne Lehrer, meldet das ein Klassensprecher (oder ein Vertreter) im Sekretariat.

6. Das Verlassen des Schulgeländes ist grundsätzlich während des Unterrichts und in den Pausen nicht gestattet.

7. Jeder Schüler sorgt für Ordnung und Sauberkeit in den zu der Schule gehörenden Gebäuden, vor allem auf den Toiletten. Das gleiche gilt für das Schulgelände. Hier wird auch sorgsam mit Bäumen und Sträuchern umgegangen.

8. Das Schlittern auf dem gesamten Schul- und Hortgelände ist verboten.

9. Mit fremdem Eigentum ist ordentlich und sachgemäß umzugehen, bei Verlust oder Beschädigung ist angemessen Ersatz zu leisten.

10. Im Speiseraum halten sich während der Essenszeiten nur Schüler auf, die an der Schulspeisung teilnehmen. Nach dem Essen werden die Tische abgewischt und die Stühle entsprechend bereitgestellt.

11. Fahrräder werden auf dem Hinterhof in den Fahrradständern abgestellt. Dort halten sich die Schüler nur zum Einstellen und Entnehmen ihres Fahrrades auf. Auf dem Schulhof wird das Fahrrad grundsätzlich geschoben. Fahrräder sollen privat versichert sein. Die Schule übernimmt keine Haftung.

12. Das Rauchen und Trinken von alkoholischen Getränken, sowie das Konsumieren jeglicher Drogen sind für Kinder und Jugendliche auf dem gesamten Schulgelände nicht gestattet.

13. Es sollten nur Dinge mitgebracht werden, die für den Unterricht benötigt werden. Wertsachen und größere Geldbeträge werden nicht mit in die Schule genommen Bei Verlust oder Schäden von persönlichem Besitz übernimmt die Schule keine Haftung.

14. Die Benutzung von Mobilfunk- und elektronischen Unterhaltungsgeräten ist den Schülern während des gesamten Schulbetriebes (einschließlich Klassenfahrten, Wandertagen, Hort
u.ä.) nicht gestattet. Bei Zuwiderhandlungen (Internetnutzung, Telefonieren, Filmen, Tonaufzeichnungen, Fotografieren, ...) ist der pädagogische Mitarbeiter angewiesen, dieses Gerät sofort einzuziehen.
Die Erziehungsberechtigten holen es von der Schule ab. Ausgenommen ist die kontrollierte Nutzung auf Anweisung des pädagogischen Personals.

15. Das Mitbringen von Feuerzeugen und Streichhölzern, Waffen und anderen Gegenständen, die die Gesundheit und Sicherheit der Schüler gefährden bzw. das Schuleigentum beschmutzen können, ist streng verboten!

16. Fundsachen müssen im Sekretariat, beim Hausmeister oder bei Lehrern abgegeben werden. Zum Ende eines Schuljahres werden sie entsorgt.

17. Den Aufforderungen der „Pausenengel“ ist unbedingt Folge zu leisten. Sie haben das Recht und die Pflicht Regelverstöße an die aufsichtsführenden pädagogischen Mitarbeiter oder an die Klassenlehrer zu melden.

18. Fremde Personen werden von in der Schule arbeitenden Erwachsenen höflich angesprochen und nach deren Ziel bzw. Aufenthaltsgrund gefragt. Ggf. werden sie zum Sekretariat oder zum
Ausgang begleitet. Schüler als auch Schulpersonal informieren die Schulleitung oder den Schulhausmeister, wenn sich Schulfremde an versteckten/schwer einsehbaren Plätzen in der Schule aufhalten.

REGELN FÜR DAS VERHALTEN IM UNTERRICHT

1. Die regelmäßige Teilnahme am Unterricht ist Pflicht. Das Fehlen muss durch die Erziehungsberechtigten in der Schule gemeldet werden.

2. Die Schüler erscheinen pünktlich zum Unterricht, d.h. mindestens 5 Minuten vor Beginn ihrer Stunde und müssen zu Beginn jeder weiteren Stunde unterrichtsbereit sein.

3. Das Arbeitsmaterial (dazu gehören grundsätzlich Federtasche, Hefter mit Papier und entsprechende Lehrbücher) liegt zu Beginn des Unterrichts auf den Tischen bereit. Taschen gehören nicht auf die Tische.

4. Der Lehrer eröffnet und schließt den Unterricht.

5. Mit entliehenen Büchern oder anderen Unterrichtsmaterialien wird sorgfältig umgegangen. Bei Beschädigung besteht eine Ersatzpflicht.

6. Jeder Schüler führt ein persönliches Hausaufgabenheft, das auch für Mitteilungen genutzt wird.

7. Das Essen ist während des Unterrichts nicht erlaubt.

8. In der Regel wird in der Pause zur Toilette gegangen.

9. Am Ende des Unterrichtstages stellt jeder Schüler seinen Stuhl hoch und orientiert sich am Vertretungsplan über eventuelle Stundenplanänderungen.

Zuwiderhandlungen ziehen Konsequenzen, in erster Linie Erziehungsmaßnahmen(1), nach sich.

Zu den Maßnahmen bei Erziehungskonflikten und Unterrichtsstörungen gehören insbesondere
- das erzieherische Gespräch,
- gemeinsame Absprachen,
- der mündliche Tadel,
- die Eintragung ins Klassenbuch,
- die Wiedergutmachung angerichteten Schadens,
- die vorübergehende Einziehung von Gegenständen.

ERGÄNZENDE ERZIEHUNGSMASSNAHMEN:

Ein Verstoß gegen die Hausordnung wird zur Information an die Erziehungsberechtigten in das Hausaufgabenheft eingetragen.

Die Schüler schreiben die Hausordnung ab, um Unkenntnisse auszuräumen.

Die Schüler werden zu gemeinnützigen Tätigkeiten, insbesondere zur Pflege und Sauberhaltung des Schulgeländes herangezogen. Dies geschieht nicht in Pausen, sondern nach dem Unterricht.

Auf Beschluss der Klassenkonferenz kann eine Erziehungsmaßnahme auf dem Zeugnis vermerkt werden.

Soweit Erziehungsmaßnahmen nicht zu einer Konfliktlösung geführt haben oder keine Aussicht auf Erfolg versprechen, können Ordnungsmaßnahmen(2) getroffen werden.

HAFTUNG:

Schüler und deren Erziehungsberechtigte haften für die von Schülern vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachten Personen- oder Sachschäden.

HINWEIS:

Aus Gründen der Vereinfachung wird hier nur die männliche Bezeichnung verwandt, berücksichtigt wird aber auch die weibliche.

__________________________________________________________
(1) Schulgesetz für Berlin §62
(2) Schulgesetz für Berlin §63



"Kleine" Hausordnung Klassen 1 und 2

Höhepunkte und Traditionen

In den vergangenen Jahren haben sich an unserer Schule Traditionen entwickelt, die das Schulleben bereichern. Dabei steht die Entwicklung des Zusammengehörigkeitsgefühls aller Altersgruppen im Vordergrund. Im schulischen Miteinander ist es uns wichtig, dass sich die sozialen Beziehungen zwischen allen Schülern harmonisch gestalten und sie sich mit ihrer Schule verbunden fühlen.

Schule

Herbst
- Begrüßung der Schulanfänger durch die 2. Klassen
- Projekttage - Präs. der Ergebnisse zum "Tag der offenen Tür"
- Nutzung der Bibliothek - Lesenacht bzw. -abend
- Lesewettbewerb Klasse 6
Winter
- Weihnachtssingen
- Schulinterne Mathematikolympiade ab Klasse 2
- Teilnahme am europaweiten Känguru-Wettbewerb
- Fasching Klasse 1-3
Frühling
- Lesewettbewerb ab Klasse 3
- Ostereierbaum schmücken
- Crosslauf
- Orientierungslauf ab Klasse 3
- 2. Stufe der Bezirksolympiade Mathematik
Sommer
- Schulfest mit Talentewettbewerb
- Sportfest
- Verabschiedung der 6. Klassen durch jüngere Schüler und Chor
- Sponsorenlauf

Weitere Aktivitäten
- Schulchor Klasse 1-6
- Vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften
- Schulhausgestaltung mit wechselnder Ausstellung
- Sportliche Wettbewerbe auf Klassenstufen- und Bezirksebene (Hochsprung, Lauf, Fußball, Zweifelderball)
- "Frühjahrsputz" - Schüler und Lehrer (vor Ostern)

Hier informieren wir Sie über die Höhepunkte und Traditionen im Offenen Ganztagsbetrieb.

Damals und heute

Die heutige Müggelsee-Grundschule war 1896 die einzige Schule in Friedrichshagen. Schon nach zwei Jahren platzte sie aus allen Nähten. Daher beschloss die Gemeindevertretung am 8. Juni 1898 den Bau eines 24-klassigen Schulhauses. Die Erbauung der Schule mit 46 Klassenräumen erfolgte an der Wilhelmstraße (heute Peter-Hille-Straße) und kostete 200.000 Mark. Das wären heute ca. 2.000.000 €! Nach der Eröffnung des Schulgebäudes am 1. Oktober 1900 wurden zunächst nur Mädchen unterrichtet. Der Gemeinderat war sich sicher, dass die Schule einige Jahre Schüler aufnehmen könnte.

Nach dem 2. Weltkrieg war das ganze Albert-Schweitzer-Viertel in "russischer Hand" und somit auch die Schule. Mitte der 60er Jahre zogen die sowjetischen Soldaten ab. Es folgte die Wiederaufnahme des Schulbetriebes als Polytechnische Oberschule, dann als "Ho-Chi-Minh- Oberschule".

Nach der Wende (1989), ab dem Schuljahr 1991/92 hieß sie 13. Grundschule, dann wurde sie in Friedrichshagener Grundschule umbenannt.

Räume zum Lernen

Ein Klassenzimmer lebt von seinen Schülerinnen und Schülern und den dort unterrichtenden Lehrern, deshalb sehen unsere Klassenzimmer ganz unterschiedlich aus. Lange Wände ermöglichen es, Bilder aus dem Kunstuntericht an der Wand zu präsentieren. Schauen Sie doch einmal in unsere Räume, Sie werden überrascht sein!

Unser Musikraum

Ob Klavier, Gitarre, Xylophon, Trommel, Glockenspiel oder Rassel – in unserem Musikraum findet fast jeder das passende Instrument. Damit genug Platz dafür ist, gibt es hier keine Schülertische, sondern Stühle, an denen Schreibbretter befestigt sind. Denn auch Notenlehre und Musikgeschichte stehen auf unserem Stundenplan.

Unser Computerkabinett

Word, Powerpoint, Excel – wie das alles funktioniert, lernen wir im Computerraum. 16 Schülerrechner stehen zur Verfügung. Wir nutzen sie für den täglichen Unterricht oder im Rahmen von Projekten. Dabei erfahren die Schüler auch alles rund um das Internet. Schon die Kleinsten können ihr „Internet-Seepferdchen“ ablegen. Freitags findet hier zudem die Computer-AG statt.

Unser NaWi-Raum

Für den naturwissenschaftlichen Unterricht steht uns seit 2010 ein neu eingerichteter Raum mit separaten Stromanschlüssen zur Verfügung. Hier kann man prima experimentieren. Auch all unsere Modelle wie das zwei Meter hohe menschliche Skelett, die Tierskelette, das Augenfunktionsmodell und die Präparate haben hier ihren Platz. So können die Schüler wirklich mit allen Sinnen lernen und den Unterrichtsstoff „begreifen“.

Unsere Keramikwerkstatt

Im Keller unserer Schule befindet sich die Keramikwerkstatt „Massenhaft Ton“ (www.keramik-massenhaft-ton.de).
Knarrende alte Treppen führen dorthin - das mögen alle Kinder! Das regelmäßige Arbeiten mit Ton gehört zu unserem Hortalltag. Mit Hilfe von Frau Müller entstehen schöne Dekorationen und Gebrauchsgegenstände sowie tolle Geschenke.
Übrigens auch Eltern sind gern gesehen, denn Töpfern macht Spaß!!

Ton ist einfach inspirierend!

Unsere Sporthallen

Sport frei heißt es bei uns in zwei Hallen gegenüber dem Schulgebäude. Dort haben die Schüler während der Wintermonate und bei schlechtem Wetter Unterricht. Auf dem Stundenplan stehen dann Hochsprung, Grundübungen, Gerätturnen oder Ballspiele. Während unserer Projekttage zum Thema Berufe wurden hier die künftigen Trainer ausgebildet.
Wenn es draußen warm ist, nutzen wir den großen Sportplatz, wo sich die Kinder im Laufen (für den Sprint steht eine Tartanbahn zur Verfügung), Springen oder Werfen üben können. In den großen Pausen oder in der Nachmittagsbetreuung erfreut sich besonders der Bolzplatz mit den zwei Toren großer Beliebtheit.

04.04.2017 - Erinnerung an "alte Zeiten"

Am 04. April 2017 ging die Klasse 6b mit der 4a zum Stolperstein von Alice Leske, der vor der Haustür Nr. 180 in der Bruno Wille Str. liegt.

Alice Leske war vor etwa 80 Jahren Lehrerin an unserer Schule, die damals eine reine Mädchenschule war. Viele Kinder mochten sie sehr, sagen Zeitzeugen.

Anlässlich ihres Geburtstages am 14.04. denken wir in jedem Jahr an sie und beschäftigen uns im Unterricht mit der damaligen Zeit.

Wir, die Klasse 6b, haben uns jetzt 2 Jahre um den Stolperstein gekümmert, ihn geputzt und an Alice Leske gedacht. Nun haben wir heute der Klasse 4a für die nächsten 2 Jahre die verantwortungsvolle Aufgabe übergeben.

Mit einem kleinen Programm haben wir sie darauf eingestellt, gemeinsam den Stein geputzt und Tulpen niedergelegt.

Der Stolperstein befindet sich immer vor dem letzten gewählten Wohnort. Im Dachgeschoss des Hauses, mit Blick über den Müggelseedamm auf den Müggelsee hat Alice Leske zuletzt gewohnt.

Auf der Schulhofversammlung nach den Osterferien werden wir mit allen Kindern unserer Schule Alice Leske gedenken.

Rolli, 6b

11.04.2016 - Gedenken an Alice Leske

Zusammen putzten wir den Stolperstein

Immer im Monat April beschäftigen sich die Kinder unserer Schule im Rahmen des Lebenskundeunterrichts mit einer jüdischen Lehrerin, die bis 1935 an unserer Schule gearbeitet hat und von allen sehr gemocht wurde. Alle Lebenskundegruppen der fünften und sechsten Klassen werden anlässlich ihres Geburtstages am 14. April einen Gedenkgang zum Stolperstein durchführen.

Dieser wurde für sie vor vier Jahren vor ihrem damaligen Wohnhaus verlegt, eine ehemalige Klasse hatte sich dafür eingesetzt.

Am Montag, den 11.04.2016 ging unsere Klasse nach dem Unterricht in die Bruno Wille Str.108 zum Stolperstein. Dort wohnte damals Alice Leske. Zusammen wollten wir den Stolperstein putzen.

Zuerst erzählten uns Frau Mungard und Frau Gericke etwas über Alice Leske und über die Zeit, in der sie lebte. Wir durften Fragen stellen und beantworten.

Danach haben wir alle gemeinsam- jeder ein bisschen- den Stein geputzt bis er blitz blank war. Er strahlte danach geradezu.

Zum Schluss haben wir noch Tulpen neben den Stein gelegt- Alice Leske mochte Blumen.

Elodie und Max, Kl.5b

14.04.2015 - Mit offenen Augen stolpern

Am 14.04.2015 besuchten wir mit Frau Mungard und Frau Gericke im Rahmen eines Geschichts- und Lebenskundeunterrichtsprojektes den Stolperstein von Alice Leske, die an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte.

Dieser befindet sich in der Bruno Wille Str. 108 und ist von ehemaligen Schülern unser Schule ermöglicht worden. Damit Alice Leske und der Stolperstein nicht in Vergessenheit geraten, erinnern wir jedes Jahr um Ihren Geburtstag herum an sie- putzen den Stein und legen Blumen nieder.

Es war ein aufregender Moment, selbst Kapuzen, Mützen und Basecaps behielten wir lieber in unseren Händen, anstatt diese zu tragen.

Viele Erinnerungsfotos sind entstanden - viel Spaß beim Anschauen.

Eure Chantalle aus der Klasse 5b

28.04.2014 - Gedenken an Alice Leske

Im April beschäftigten sich die Fünft- und Sechstklässler im Lebenskundeunterricht intensiv mit dem Leben der Lehrerin. Sie besuchten den Stolperstein in der Bruno-Wille Strasse, reinigten ihn und legten Blumen nieder. Vor Ort fanden noch Fragen Platz, die im Klassenraum vielleicht nie gestellt worden wären.

Im Rahmen der Schülerversammlung am ersten Tag nach den Ferien fand dann eine kleine Gedenkveranstaltung auf unserem Schulhof statt. Die Schülerinnen und Schüler berichteten dabei über Frau Leskes Leben und dem Stolperstein Projekt.

Sie informierten ihre Mitschüler/-innen auch über die Idee, einen Schülerpreis für Mitmenschlichkeit auszuloben, der von unserer Schule zu Ehren von Frau Leske vergeben werden soll und für den sie selbst Kriterien erarbeiten sollten.

Zum Abschluss sang der Chor ein wunderschönes "jiddisches" Lied.

I. Mungard

15.04.2013 - Ehrung Alice Leske

Am 14.4. hatte Alice Leske Geburtstag. Folgende Tradition führen wir, die Klasse 2a, weiter. Alle sind am 15.4. herunter zum Sekretariat gelaufen. Dort haben wir Blumen neben das Foto der ehemaligen Grundschullehrerin Alice Leske gestellt. Frau Dallwitz hat der 2a ein wenig darüber erzählt, was die Juden damals nicht durften: Zum Beispiel sich nicht auf Parkbänke setzen und keine Autos benutzen!

Danach sind wir zur Albert-Schweitzer-Straße gegangen. Dort waren Stolpersteine zu entdecken. Fünf davon! Frau Dallwitz hielt dazu eine Art Vortrag. Sie berichtete, dass die Bewohner dieser Straße (so wie Frau Leske ebenfalls) in ein Lager geschafft und anschließend da ganz schwere körperliche Arbeit leisten mussten und wenig zu essen bekamen. Dann sind wir später wieder zurück in den Klassenraum gegangen.

Leonard G.
2a

Am 15.04.2013 erinnerten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 an die jüdische Lehrerin Alice Leske. Sie trafen sich am Stolperstein in der Bruno-Wille-Str. und legten Blumen nieder. Im Vorfeld hatten sich die Kinder im Unterricht mit dem Leben der Lehrerin und der damaligen Zeit beschäftigt und im Rahmen der Themenwoche Weltreligionen im FEZ Workshops besucht.

UG

27.04.2012 - Stolperstein-Verlegung

Bruno-Wille-Straße 108 – der letzte Wohnsitz von Alice Leske, bevor die Nazis sie im Januar 1942 deportierten. Ihr zu Ehren verlegte der Künstler Gunter Demnig am 27. April 2012 an dieser Adresse einen Stolperstein. Auch Schüler und Kollegen der Friedrichshagener Grundschule gedachten der jüdischen Lehrerin. Alice Leske hatte bis zu ihrem Berufsverbot 1935 in dem Gebäude in der heutigen Peter-Hille-Straße unterrichtet.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Schüler der damaligen Klasse 6c für die Stolpersteinverlegung engagiert. Intensiv hatten sie sich mit dem Leben Alice Leskes und anderer jüdischer Mitmenschen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Gemeinsam mit ihrer Patenklasse (damals 4b) sammelten die Sechstklässler bei Auftritten im Vital-Klub oder bei Kuchenverkäufen Spenden für das Projekt. Obwohl sie mittlerweile an weiterführende Schulen gewechselt sind, wirkten sie an der Gedenkfeier in unserer Aula zwei Tage zuvor mit. Sie moderierten die einleitende Gesprächsrunde und lasen aus dem Tagebuch der Anne Frank.

Schüler des Lebenskundeunterrichts stellten Verstecke illegal lebender Juden in Berlin vor und gaben Einblicke in das Leben mutiger Menschen aus dieser Zeit. Sie schilderten eine Freundschaft, die Gewalt und Grenzen überwinden konnte. Musikalisch wurde die Gedenkfeier von Beiträgen der Klassen 5b und 4b eingerahmt.

Die Patenschaft für Alice Leskes Stolperstein übernimmt nun die Friedrichshagener Grundschule.

Sibylle Franke

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Letzte Änderung am Mittwoch, 13. Dezember 2017 um 20:11:04 Uhr.